12. September 2012

Pizza, Pasta und Mode

Bildname: Galleria Vittorio Emanuele, Bildautor: Matthias Rhomberg, Quelle: www.piqs.de, Some rights reserved.

Vier Tage in der italienischen Hauptstadt der Herzen: Mailand Abschlussprüfung gerade bestanden, und schon geht es in den Süden. Die Seele baumeln lassen, sich von den Strapazen der Abschlussprüfung erholen.

Diese hatte ich mit „sehr gut“ bestanden und als Geschenk von HARTING eine viertägige Reise nach Mailand geschenkt bekommen. Also auf in den Flieger und schon ging es zusammen mit meinem Vater in die 770 Kilometer entfernte Provinz. Im Gepäck: Große Erwartungen und jede Menge Vorfreude.

Wo fängt man bei einer solch riesigen Metropole an? Um uns einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen, war der erste Punkt auf unserer Liste eine ausgiebige Stadtrundfahrt. Bereits hier war das Flair der auch als „moralische Hauptstadt Italiens“ bezeichneten Stadt zu spüren; die Mischung aus Geschichte und Moderne ist allgegenwertig.

Hervorzuheben sind besonders die imposanten Bauwerke, die sich über die gesamte Stadt erstrecken. Der Mailänder Dom, das Wahrzeichen der Stadt, beeindruckt dabei besonders mit den kunstvollen Verzierungen; hergestellt aus reinstem, weißen Mamor. Er bietet aber auch vom Dach aus einen wundervollen Blick über die beeindruckende Stadt bis hin zu den Alpen.

Auch wenn man kein Fan von Opern sein sollte, so ist die Mailänder Scala doch ein herrschaftliches Gebäude. Hier füllen regelmäßig weltbekannte Opernsängerinnen und -sänger den großen Saal. Es bot sich jedoch für uns nicht die Gelegenheit einer Besichtigung, daher mussten wir uns mit dem Blick von Außen begnügen.

Mailand wäre nicht Mailand ohne seine vielen Park- und Gartenanlagen: Die altertümlichen Anlagen des Castello Sforzesco, die eigentlich für Kunstausstellungen  bekannt sind, werden beispielsweise von einem großen Schlosspark umgeben. Als ehemaliger Sitz der bekannten italienischen Familie Visconti kann man hier zudem etwas von der traditionellen Geschichte der Stadt erfahren.

Neben dem Schlosspark existieren noch viele weitere große Parks und Gärten; kunstvoll dekoriert, verziert und bepflanzt. Bei einem Ausflug nach Mailand darf ein ausgiebiger Spaziergang also auf keinen Fall fehlen.

Mailand wird auch als „Tor zur Welt“ Italiens bezeichnet. Die europäische Shopping-Stadt schlechthin bietet viele Einkaufsstraßen, bestückt mit der Haute Couture aus aller Welt. Herausragend ist dabei die Galleria Vittorio Emanuele II, die sich direkt an den Dom anschließt. Die Verzierungen, die großen Glaskuppeln, die vielen kleinen Läden – dieser Ort verschlägt einem die Sprache. Hier treffen sich auch die großen Designer der Stadt, um die neusten Kreationen in ihren Ateliers zu präsentieren. Einziges Manko: Ein kleines Getränk kostet bei so viel Kreativität schnell sieben bis acht Euro.

Italien – das Land der kulinarischen Spezialitäten. Pizza, Pasta, Eis. Ob Lasagne oder Spaghetti. Alles mussten wir natürlich ausprobieren, denn wie oft kann man schließlich original italienisches Eis genießen? Der typische Cappuccino in der Innenstadt rundete schließlich die tollen vier Tage ab, die ich mit meinem Vater in Italien verbracht hatte.

Die Reise wird sicherlich noch lange Zeit in unseren Köpfen bleiben. Sollten Sie Mailand noch nicht gesehen haben: Es ist immer eine Reise wert.

 

Autorin: Bianca Rüter


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