05. April 2012

HARTING ist Fabrik des Jahres

Der Preis „Die Fabrik des Jahres“ wird 2012 in Deutschland zum zwanzigsten Mal in Zusammenarbeit von A.T. Kearney und der Wochenzeitung Produktion verliehen. Seit 1999 zeichnet zusätzlich der „GEO-Award“ (Global Excellence in Operations) hervorragende Leistungen in der gesamten Wertschöpfungskette aus.

Der Preis „Die Fabrik des Jahres“ wird 2012 in Deutschland zum zwanzigsten Mal in Zusammenarbeit von A.T. Kearney und der Wochenzeitung Produktion verliehen. Seit 1999 zeichnet zusätzlich der „GEO-Award“ (Global Excellence in Operations) hervorragende Leistungen in der gesamten Wertschöpfungskette aus: Von der Produktentwicklung über die Supply-Chain-Prozesse bis hin zu den Unternehmensressourcen. Weit mehr als 1.000 Unternehmen haben diesen unabhängigen und branchenübergreifenden Benchmark bisher genutzt, um ihre Position im Vergleich zu den Besten zu bestimmen.

HARTING hat sich im Jahr 2009 zum ersten Mal dem Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ gestellt. Das HARTING Management erarbeitete verschiedene Optimierungspotenziale, aus denen gezielt Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet wurden. Seitdem hat sich vieles getan. Die Mitarbeitenden konnten Schritt für Schritt begeistert werden, aktiv an Verbesserungen mitzuwirken – das interne Produktionssystem HARlis (HARTING learning and improvement system) ist entstanden. Damit dies nachhaltig so bleibt, finden regelmäßig Workshops in Produktion und Administration statt, von denen besonders gelungene Umsetzungen mit einem symbolischen ‚Leuchtturm‘ prämiert werden.

Tatsächlich ist es der HARTING Mannschaft in eindrucksvoller Weise gelungen, eine hohe Zeit- und Material-Effizienz in der Produktion zu erreichen: Seit 2009 konnten die Durchlaufzeiten um 35 % reduziert werden, die Rüstzeiten sogar um 62 %. Die Personalproduktivität ist dabei im gleichen Zeitraum um 42 % gestiegen. In Folge dessen konnten Lagerbestände verringert und die Lieferzeiten dennoch kurz gehalten werden.

So kam es im Jahr 2010 zu der erneuten Bewerbung zur „Fabrik des Jahres“. Gleich im zweiten Anlauf ist es gelungen: HARTING Electronics hat den Kategorie-Sieg ‘Hervorragende Großserienfertigung’ errungen.

Dies hat nicht nur einen unglaublichen Motivationsschub innerhalb des Teams und eine tolle Anerkennung für die geleistete Arbeit gebracht, sondern auch potenzielle neue Mitarbeitende auf HARTING aufmerksam gemacht. So bewarb sich zum Beispiel Tobias Adam aufgrund der Auszeichnung. Heute ist er Werkstudent bei der HARTING Electronics GmbH & Co. KG und schildert seinen Einstieg bei HARTING so:

Da ich mir vorgenommen hatte, in den Sommersemesterferien ein freiwilliges Hochschulpraktikum zu absolvieren, fiel mir die Stellenanzeige von HARTING sofort auf. Die Stellenanzeige wurde aufgewertet durch die Awards „Fabrik des Jahres“ und „Bester Arbeitgeber“. Durch die Zeitungsanzeige animiert, erkundigte ich mich im Internet, bei Freunden und bei Kommilitonen über die Firma HARTING und bekam ausschließlich positives Feedback. Warum sollte ich mich also nicht bei einer Firma um einen Praktikumsplatz bewerben, die nicht nur für Ihre Fabrik, sondern auch für Ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet wurde? 

Um erste Kontakte zu knüpfen und einen besseren Einblick in die Produktpalette zu bekommen, fuhr ich kurz darauf zur „Hannover Messe“. Auf dem „Job & Career Market“ bekam ich dann Kontaktadressen und Informationsmaterial für ein „Praktikum für KVP Projekte im Produktionsumfeld“. Kurz darauf bewarb ich mich um diese Praktikumsstelle und wurde zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Bereits während des Bewerbungsgespräches mit dem Produktionsleiter und einem Mitarbeiter der Personalabteilung wurde mir klargemacht, dass Praktikanten bei HARTING „ nicht zum Kaffeekochen da sind“ und dieses Versprechen wurde gehalten!

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich einem Abteilungsleiter zugeteilt, der mich von da an betreuen sollte und den ich auch heute noch jederzeit ansprechen kann. Nach einer Betriebsbesichtigung und dem Kennenlernen vieler Kolleginnen und Kollegen hatte ich dann Zeit, meinen Schreibtisch einzuräumen.  

Einen Tag später hatte ich ein Gespräch mit meinem Betreuer und dem Produktionsleiter, im Rahmen dessen die gegenseitigen Erwartungen und meine zukünftigen Aufgaben besprochen wurden. Von hier an konnte ich mich eigenverantwortlich um die Aufgaben und Projekte kümmern, die mir zugeteilt wurden. Die meisten Aufgaben lagen im Bereich der Werkzeuginstandhaltung. Unter anderem führte ich dort ein KANBAN gesteuertes Lager für Verbrauchsmaterialien ein, gestaltete das Büro in Zusammenarbeit mit dem Abteilungsleiter nach 5S Kriterien um und legte einen 5S Standard für die Werkzeugschubladen in den Werkbänken der Mitarbeiter fest. Des Weiteren führte ich in der Werkzeuginstandhaltung ein „Memory-Board“ ein, auf dem die regelmäßigen Aufgaben der Mitarbeiter kontrolliert werden können. Dieses Board wird in Zukunft in vielen produzierenden Abteilungen zu finden sein. Zwischenzeitig erarbeitete ich in Zusammenarbeit mit einem anderen Hochschulpraktikanten Schulungsunterlagen zu den Themen PDCA-Zirkel, 5M-Analyse und 5W-Analyse. Mit Hilfe dieser Unterlagen führten wir dann Schulungen für die Mitarbeitenden der produzierenden Bereiche und der Instandhaltung durch. Zusätzlich zu meinen eigenen Aufgaben arbeitete ich auch an größeren Projekten mit, wie beispielsweise an der Einführung einer vorbeugenden Instandhaltung.

Außerdem nahm ich an der morgendlichen Produktionsrunde teil, bei der täglich, in kurzer und effektiver Form, alle aktuellen Probleme und Fragestellungen im Produktionsbereich geklärt und allgemeine Informationen weitergegeben werden. Darüber hinaus war ich bei den regelmäßig stattfindenden Yellow Navigator und HARlis Rundgängen dabei und stellte der Gruppe meine umgesetzten Ideen zum Thema HARlis vor. Während meiner Zeit als Hochschulpraktikant hatte ich die Möglichkeit, in mehreren Zwischen- und einem Abschlussgespräch mit dem Produktionsleiter, ein offenes und ehrliches Feedback zu meiner Arbeit und meiner Person zu bekommen. Dabei konnte ich auch meine Ansichten einbringen.

Rückblickend kann ich jedem Studenten ein Praktikum bei der Firma HARTING nur empfehlen. Neben einer hervorragenden Betreuung, einem angenehmen Arbeitsklima und der Möglichkeit, vollkommen selbstständig eigene Projekte zu bearbeiten, wird man hier vom ersten Tag an ernst genommen und kann enorm viel Erfahrung sammeln. 


Kommentare (0)

Keine Kommentare

Eigenen Kommentar schreiben:

CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
 *

Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Die Daten werden nur für diesen Blog-Eintrag erhoben und werden nicht für andere Zwecke verwendet Absenden